Passiv-Seismik Messungen abgeschlossen
In dieser Woche konnte die Universität Genf ihre Passiv-Seismik Messungen abschliessen. Innerhalb von vier Tagen wurden die über den gesamten Kanton Thurgau verteilten 300 Sensoren wieder geborgen.
Das Einsammeln der Sensoren wurde von mehreren Teams der Universität Genf sowie der ETH-Zürich vorgenommen. Manchmal kam auch ein Metalldetektor zum Einsatz, um die vor ca. einem Monat ausgebrachten Messinstrumente im Boden wiederzufinden. Das Schweizer Fernsehen (SRF) begleitete zeitweilig ein Team der Universität Genf bei diesen Arbeiten.
Sobald die Messinstrumente wieder in Genf sind, werden die Daten ausgelesen und anschliessend ausgewertet. Im Laufe des Sommers kann dann mit ersten konkreten Ergebnissen gerechnet werden. Diese sollen dabei helfen, die Gebiete im Kanton Thurgau festzulegen, die sich für eine vertiefte und detaillierte Untersuchung eignen.
So sollen im Herbst / Winter 2025 in bestimmten Gebieten die Passiv-Seismik Messungen mit geringeren Abständen der Sensoren wiederholt und intensiviert werden. Anschliessend ist dann in der Phase 2 des TEnU 2030 eine aktive Seismik-Kampagne (3D-Seismik) vorgesehen.